Stiftung Juliusspital /Weingut Juliusspital - Würzburg
Gründungsdatum
Am 12. März 1576 legte der große Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn den Grundstein zu einer Stiftung, die Jahrhunderte überdauerte. Heute ist die Stiftung Juliusspital ein hochmodernes Dienstleistungsunternehmen mit humanitärem Auftrag im sozialen und medizinischen Bereich. Das Weingut Juliusspital Würzburg hilft, diesen Auftrag zu erfüllen.
Die Stiftung
Dank einer dauerhaften Vermögensausstattung mit landwirtschaftlichen Gütern, Wäldern und einem renommierten Weingut hat die Stiftung Juliusspital seit Jahrhunderten Bestand. Zweck und Aufgabe sind heute ein hochmoderner Krankenhaus-Betrieb und ein Senioren-, Pflege- und Pfründestift. Eine Berufsfachschule für Krankenpflege und eine Berufsfachschule für Altenpflege sorgen für qualifizierten Nachwuchs. Beratungsangebote zum Thema Epilepsie und die Palliativakademie runden die vielfältigen Aktivitäten der Stiftung Juliusspital ab. Die Stiftung trägt ebenfalls den Personal- und Sachaufwand für die Pfarrei St. Kilian.
(Heutige/ Aktuelle) soziale Einrichtungen / soziale Leistungen
Das Krankenhaus der Stiftung Juliusspital nimmt mit seinen 365 Betten überörtliche Schwerpunktaufgaben wahr. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg mit 365 Betten und den Fachdisziplinen Gastroenterologie/Rheumatologie, Kardiologie, Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Neurologie mit Stroke Unit, neurologische Frührehabilitation, Urologie, Anästhesie, Radiologie, Zentrallabor und Apotheke. In freundlich eingerichteten Zimmern werden jährlich mehr als 11.000 Patienten von hochqualifiziertem Personal nach modernsten Methoden behandelt und betreut. Die Epilepsieberatung bietet
Unterstützung für epilepsiekranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie deren Angehörige. Das Senioren-, Pflege- und Pfründestift, einst Hauptzweck der Echterchen Stiftung, bietet heute rund 175 Senioren mitten in der Innenstadt Würzburgs, in zentraler, aber ruhiger Lage, einen geborgenen Lebensabend in familiärer Atmosphäre.
Die Bevölkerungsentwicklung und wachsende Ansprüche stellen uns hier vor neue und große Herausforderungen.
Auf dem Stiftungshauptgelände in der Innenstadt Würzburg unterhält das Juliusspital eine Berufsfachschule für Kranken- und Altenpflege sowie eine Palliativakademie, um die entsprechenden, staatlich anerkannten Ausbildungen zu fördern. Die Stiftung unterhält eine Krankenhausapotheke inklusive Mitversorgungsauftrag für zwei weitere Würzburger Stadt-Krankenhäuser.
Die Pfarrei St. Kilian übernimmt vielfältige seelsorgerische Aufgaben innerhalb und außerhalb der Stiftung.
Betreute Personen (soziale Plätze): s.o.
Beschäftigte (circa Angabe): 1100
Das Weingut in Zahlen:

Gesamtrebfläche: 170 ha
Ertragsfläche: 135 ha
Historie des Weingutes
Am 12. März 1576 legte der große Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn den Grundstein zu einer Stiftung, die Jahrhunderte überdauerte. Nach Fertigstellung des 1. Spitalbaus bestimmte der Fürstbischof in der Fundationsurkunde, dass hier „allerhand Sorten Arme, Kranke, unvermugliche, auch schadhafte Leut, die Wund- und anderer Arznei notdürftig sein, desgleichen verlassene Waysen und füruberziehende Pilgram und dörftige Personen“ behandelt und betreut werden sollten. Es handelt sich heute um eine Stiftung des Öffentlichen Rechts mit Sitz in Würzburg. Stiftungszweck sind soziale Aufgaben, Gesundheit und Religion. Er wird erfüllt durch unentgeltliche Abgabe von Mahlzeiten an Arme, kostenlose Freiplätze im Krankenhaus für Pfründner und Personen die keinen Rechtsanspruch gegen Dritte auf Krankenhilfe haben, die Unterhaltung eines Krankenhauses mit Apotheke und Berufsfachschule für Krankenpflege, das Betreiben eines Alten-, Pflege- und Pfründeheimes und einer Fachschule für Altenpflege sowie das Tragen des Aufwandes der Pfarrei St. Kilian. Für die Wirtschaftsführung gelten die Grundsätze der kaufmännischen Buchführung. Aufsichtsbehörde ist die Regierung von Unterfranken.
Das Weingut im Überblick
Das Juliusspital gehört mit seinen 170 ha Rebflächen zu den bedeutendsten deutschen Weingütern. Die über 432-jährige Tradition und die Bedeutung des Juliusspitals für Franken verpflichten zur Wahrung der regionalen Identität. Sie ist Garant für den behutsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Naturnah und mit großer Sorgfalt bearbeiten wir unsere Weinberge, um deren Nachhaltigkeit zu wahren. Diese gehören zu den besten Lagen Frankens wie Würzburger Stein und Innere Leiste, Randersackerer Pfülben, Rödelseer Küchenmeister, Iphöfer Julius-Echter-Berg, Volkacher Karthäuser und Escherndorfer Lump. Eine strenge Ertragsbegrenzung, die aufwändige Arbeit in den Steillagen, die selektive Lese mit der Hand und vieles mehr sichern die Weinqualität und lohnen die Mühe. Denn Qualität wird im Weinberg begründet. Wir bewirtschaften Rebflächen in allen Bereichen des fränkischen Weinlandes. Am idealen Standort für die jeweilige Rebsorte kultivieren wir vor allem Silvaner (43 %!), Riesling, Weißer und Grauer Burgunder, Rieslaner, Traminer, Müller-Thurgau, Bacchus, Scheurebe, Sauvignon blanc und Rotweinsorten wie Spätburgunder und Schwarzriesling. Aber auch seltene Reben wie Traminer und Muskateller gehören zum Sortiment. Nach der Ernte geben wir dem Most Zeit zu einer langen Gärung, zur Lagerung auf der Feinhefe und zur anschließenden Reife im großen Holzfass. Der Historische Holzfasskeller unter dem Fürstenbau hat deshalb nach wie vor eine außerordentlich wichtige Funktion. Hier formen unsere Oenologen Weine, die ihre natürlichen Anlagen bewahren und eine unverwechselbare Handschrift tragen. Eine hochmoderne Füllhalle und ein Kühllager sichern die Qualität der Weine. Die Qualitätsphilosophie des Weingutes wird durch die Verleihung zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen über Jahre hinweg bestätigt. Selbstverständlich ist das Weingut Mitglied im VDP (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter) der Weinelite Deutschlands. Tagen und Feiern im Weingut Juliusspital – Der festliche Gartenpavillon inmitten des herrlichen Juliusspital-Parks und die verschiedenen Tagungsräume in der Zehntscheune mit ihrem historischen Ambiente sind der ideale Rahmen für geschäftliche Anlässe und private Feiern. Aufwändig restaurierte, stilvolle Veranstaltungsräume in attraktiver Innenstadtlage – Weinproben, Führungen durch das Weingut mit dem einmaligen Holzfasskeller und der hochmodernen Füllhalle und durch die Stiftung mit ihren historischen Gebäuden. Das Weineck Julius Echter, unsere Vinothek in der Koellikerstraße hält eine reichhaltige Auswahl bester und prämierter Weine aus den Weinbergen der Stiftung bereit. Die Juliusspital-Weinstuben – im Herzen Würzburgs an der Juliuspromenade (Barbarossaplatz): Der Würzburger schätzt sie als ein typisch fränkisches Wein- und Speisenrestaurant. Ein freundlicher Service reicht im gemütlichen und gepflegten Ambiente fränkische Gerichte oder Spezialitäten vom frischen Fisch, dazu passende Frankenweine ausschließlich aus eigenen Weinbergen als Speisenbegleiter.
Kontakt zum Weingut
Anschrift:
Weingut Juliusspital Würzburg,
Klinikstraße 1,
97070 Würzburg
Telefon: 0931/3 93-14 00 / 14 01
Faxnummer: 0931/3 93-14 14
Ansprechpartner
Büro/Verkauf: Frau Grosse
Gutsverwalter: Leiter des Weingutes, Horst Kolesch
Kellermeister: Benedikt Then, Helmut Klüpfel
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag: von 10:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: von 10:00 bis 12:00 Uhr









